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Unsere Landwirte

Hinter unseren Käseprodukten stehen Gesichter.

Die wertvolle Bio-Heumilch der Bio-Schaukäserei Wiggensbach stammt ausschließlich von ausgewählten, rund um Wiggensbach ansässigen Bio-Landwirten, die als Familienbetrieb und anerkannt ökologisch nach Verbandskriterien wirtschaften. Sie alle stehen für regionale Nachhaltigkeit und für einen ehrlichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Es entspricht unserer und ihrer Grundhaltung, dass die Landwirte eine artgerechte Tierhaltung betreiben und auch konsequent auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel verzichten. Als Landwirte mit Leib und Seele ist es ihnen ein Anliegen, dass ihre wertvolle und naturbelassene Bio-Heumilch auch in der Käserei mit großer Sorgfalt behandelt und zu einem hochwertigen Produkt weiterverarbeitet wird.

Die Regionalität der Produkte spielt für uns eine große Rolle. Sie beginnt bei der Fütterung der Tiere mit Gras und Heu von Allgäuer Weidewiesen, setzt sich in den Höfen unserer Landwirte in der Region fort und spiegelt sich schließlich in unserem Käsereibetrieb in Wiggensbach wider.

Die beiden Geschäftsführer und der Gesellschaftersprecher der Bio-Schaukäserei Wiggensbach stammen aus dem Kreis der Bio-Landwirte selbst, auch weitere Familienmitglieder sind zum Teil in der Verwaltung und im Team der Käserei tätig.

Unsere fleißigen und zuverlässigen Heumilch-Lieferbetriebe

Reinschauen lohnt sich, insgesamt haben wir 18 Lieferbetriebe, die hier nach und nach alle vorgestellt werden.

Familie Berchtold betreibt ihren Hof mit 60 Kühen in Legau


Franz ist nicht nur einer der beiden Geschäftsführer der Bio-Schaukäserei Wiggensbach, er betreibt auch einen unserer Zulieferbetriebe. Der Bioland-Betrieb Berchtold liegt auf der Legauer Hochfläche. Franz und Marlies sind Landwirte mit Leib und Seele, ihr Hof befindet sich bereits in der 6. Generation in Familienbesitz. Elisabeth, eines der 8 Kinder, hilft auf dem Hof ebenso wie Ute, die ansonsten in der Käserei als Fahrer und in der Produktion arbeitet. Gemeinsam kümmern sie sich um 65 Milchkühe samt Nachzucht, den Stier „Bärli“ und noch weitere Hoftiere wie Pferde und Schweine.

Im Jahr 2000 haben sie aus Überzeugung und weil Franz seine „Kiah nimmer gfallen ham“ auf Biokreis umgestellt. Am Anfang gab es erst mehr Dürrfutter, schließlich haben sie aber komplett auf Heumilch umgestellt. Zusammen mit sieben anderen Heumilch-Bauern schloss sich Franz 2003 dann zusammen, um die Bio-Schaukäserei in Eigenregie aufzubauen. Ihnen allen war es wichtig, Mitspracherecht zu haben und eine gleichmäßig hohe Wertschätzung für ihre Milch zu gewährleisten. Franz schätzt es, dass er dank der Käserei hinter seinen Produkten stehen kann und man Kontakt zum Verbraucher hat. Nach ihm ist auch unser "Fruchtiges Fränzle" aus der Familie Schwipsi benannt, da der Käse mit Most aus seinem Garten veredelt wird.

Zwei Fragen an Familie Berchtold:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"In der Käserei schaffen und Musik spielen!" (Franz)

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Die Butter, der Joghurt und natürlich der Wiesenkäse und der Casanova!"

Familie Zeller betreibt ihren Hof bei Altusried


Thomas hat den Bioland-Hof seines Vaters Jakob übernommen, der Mitgründer und 2. Vorstand der Bio-Schaukäserei Wiggensbach ist. Thomas lebt zusammen mit seiner Frau Anna, ihren drei Kindern und seinen Eltern Jakob und Christina auf dem Hof. Bei ihnen sind 95 Milchkühe, je nach Jahreszeit noch circa 15 trockenstehende und 7 Mutterkühe und ihre Kälbchen zuhause. Bei Familie Zeller werden die Kälbchen nicht gleich von ihren Müttern getrennt, sondern dürfen zusammen mit ihnen auf einer separaten Weide aufwachsen. Außerdem grasen neben den Milchkühen zwei Zuchtstiere auf der Weide. Sowohl Thomas als auch Jakob legen großen Wert auf Natürlichkeit und das Wohlbefinden ihrer Kühe. Daher werden alle Kühe von den eigenen Stieren auf der Weide gedeckt und nicht wie üblich künstlich befruchtet. Wenn die Tiere mal nicht auf der Weide stehen, verbringen sie die Zeit in ihrem großen Laufstall. Familie Zellers Schumpen stehen während der Sommermonate am Grünten und genießen den Bergsommer.

2001 trat Familie Zeller dem Bioland-Verband bei und 2002 folgte die Umstellung auf Heumilch. Die Entscheidung auf das reine Füttern von Heu und den Verzicht auf Silage fiel vor allem wegen der Kuhgesundheit und des wegfallenden Futterverlusts durch mögliche Schimmelbildung in der Silage. An der Bio-Schaukäserei schätzt Familie Zeller zum einen den fairen Milchpreis und zum anderen dass sie wissen, wo ihre Milch hinkommt und zu welchen Produkten sie verarbeitet wird. Vor allem aber gefällt ihnen der Kontakt zum Endverbraucher.

Zwei Fragen an Familie Zeller:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Unser Familienleben genießen."

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Die Anna rot und der Butter!"

Familie Heberle betreibt ihren Hof bei Altusried und neben der Milchwirtschaft widmet sie sich noch leidenschaftlich der Imkerei.


Der kleine Biolandhof der Familie Heberle liegt nur rund 8 km von der Käserei entfernt. Bewirtschaftet wird er von Christian und Regine zusammen mit ihren inzwischen schon erwachsenen Kindern Johanna und Simon. Ihr Hof befindet sich seit 1863 in Familienbesitz - heute bereits in sechster Generation. Christian hat ihn zusammen mit Regine 1995 mit 11 Milchkühen von seinem Vater übernommen.  Aus Überzeugung traten sie noch im selben Jahr dem Bioland-Verband bei und stellten auf Direktvermarktung um. Seit der ersten Generation wurde den Kühen ausschließlich Heu gefüttert, eine Umstellung zogen sie nie in Betracht. „Den Schumpenstall haben wir 1997 umgebaut“, erinnert sich Christian „und 2000 haben wir dann den Kuhstall vom Anbinde- zum Laufstall umgebaut“, erzählt er weiter. Im Laufe der Jahre hat Famlie Heberle dann auf 17 Milchkühe und deren Nachzucht aufgestockt. Noch mehr Milchvieh aufstocken war nie eine Option, da sie nur die eigene Fläche bewirtschaften wollen und für mehr Kühe würde das Futter nicht reichen.

Als Gründungsmitglied sind Regine und Christian aus der Käserei nicht mehr wegzudenken. Christian hat jahrelang in der Käsepflege gearbeitet, inzwischen ist er für alles rund um die Technik verantwortlich und zudem noch Gesellschaftsvertreter. Regine ist die Büroleitung und kümmert sich um die Verwaltung der Käserei. Christian schätzt „die Gemeinschaft, dass vom Melken bis zum Versand der fertigen Produkte jeder Kontakt miteinander hat und dass die Produkte direkt vermarktet werden.“

Zwei Fragen an Familie Heberle:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Imkern, Bergtouren und Natururlaube und ab und zu auf’s Canapé flacken…"

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Der rote Casanova und d‘ Hornkäs und natürlich d‘ Butter!"

Familie Mayr betreibt ihren Hof bei Krugzell


Ganz in der Nähe der Bio-Schaukäserei Wiggensbach betreibt Michael seinen Bioland-Hof mit Hilfe seiner Eltern Josef und Edeltraud. 2013 übernahm er den elterlichen Hof, auf dem er zusammen mit ihnen und seinen 20 Milchkühen lebt. Sein Jungvieh verbringt den Sommer in den Oberstaufener Bergen. Der Familienbetrieb Mayr wurde seit Generationen weitgegeben und ist aus tiefer Überzeugung seit eh und je Heumilch-Betrieb. Auch wenn das Heuen manchmal eine Herausforderung ist, zahlt es sich am Ende aus und „riacht zudem no guat“, so Michl.

Josef und Edeltraud sind 1999 dem Bioland-Verband beigetreten, da die ökologische Erzeugung sowie der aktive Klima- und Umweltschutz einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der Landwirtschaft leisten. Auch Michl steht voll und ganz hinter der Entscheidung seiner Eltern. Michls Vater war von Anfang an bei der Bio-Schaukäserei Wiggensbach mit dabei und baute sie als Gesellschafter mit auf. Inzwischen hat er diese Rolle an Michl weitergegeben. Seit 2005 arbeitet Michl neben seiner Landwirtschaft auch in der Käserei; erst in der Käsepflege und dann im Versand. Unser Michl hilft, wo er kann!

Zwei Fragen an Michl:

Abgesehen von der Landwirtschaft machst du am liebsten:
Trompete in der Musikkapelle Krugzell spielen."

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
„Der rote Casanova und die Blaublüte!“

Familie Rauh betreibt ihren Hof bei Heiligkreuz


Ihren Bioland-Hof, der nahe der Bio-Schaukäserei Wiggensbach bei Heiligkreuz gelegen ist, bewirtschaftet das Ehepaar Rauh mit Unterstützung ihrer beiden Söhne. Bei ihnen auf dem Hof leben rund 35 Milchkühe samt der dazugehörigen Nachzucht, die Rainer und Maria alle beim Namen kennen. Neben ihnen und ihren Kühen leben auf dem Hof noch Bernersennenhündin Paula und drei Kätzchen. Nachdem große Teile ihres Hofes tragischerweise 2015 abgebrannt sind, bauen sie mit viel Eifer und mit Leib und Seele diesen umso schöner wieder auf. Zum Glück konnten damals alle Tiere gerettet werden. Die Kühe sind bereits in ihren neuen Laufstall eingezogen und die moderne Heutrocknungsanlage ist auch schon fertig.

Familie Rauh ist bereits seit über 20 Jahren Heumilch-Betrieb aus Überzeugung. Rainer und Maria leben Bio seit vielen Jahren und legen Wert auf robuste und langlebige Kühe. Daher sind sie 1999 dem Verband Bioland beigetreten, weil sie aus ihrer guten Heumilch etwas Hochwertiges mit besserer Wertschöpfung machen wollten. Den Verbrauchern wollen sie bewusstmachen, dass gute, mit viel Liebe erzeugte Lebensmittel auch ihren Preis haben müssen. Familie Rauh ist ebenfalls Gründungsmitglied der Bio-Schaukäserei Wiggensbach. 

Zwei Fragen an Familie Rauh:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Raus in die Natur gehen. Laufen, Radeln, in die Berge gehen zum Wandern oder Ski fahren. Wenn Rainer Zeit hat auch gerne mal Motorrad fahren. Was man im Allgäu eben so macht."

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Butter, Wein- und Sonntagskäse, Joghurt!"

Familie Greppmeier betreibt ihren Bioland-Hof bei Kempten


In einem kleinen Tal nahe Kempten, im Herzen des schönen Allgäus, liegt der Bioland-Hof der Familie Greppmeier. Lorenz und Annemarie sind Bio-Landwirte aus Überzeugung und aus Liebe zum Tier. Sie leben zusammen mit ihren 16 Milchkühen, dem dazugehörigen Jungvieh  und ihren Katzen auf dem Hof. All ihre Kühe tragen Hörner und haben einen engen Bezug zu Familie Greppmeier. Lorenz und Annemarie sehen in den Hörnern "die Krone der Kuh".

Familie Greppmeier ist seit der Gründung der Bio-Schaukäserei im Jahr 2003 mit dabei und bereits seit 2003 dem Bioland-Verband angehörig.  Heumilch produzieren sie seit Anfang an. Als einer der Mitgründer und Gesellschafter war es ihnen wichtig, etwas Eigenes aufzubauen und zu vermarkten. Sie wollten weg von den Großmolkereien, einen fairen Milchpreis und eine höhere Wertschöpfung für ihre Bio-Hornmilch erzielen. Mit viel Herzblut bauten sie die Bio-Schaukäserei mit auf und liefern natürlich seit Beginn ihre Bio-Hornmilch.

Zwei Fragen an Familie Greppmeier:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Wir gehen gerne radeln und in die Berge. Wenn Lorenz mal ein bisschen Luft von der täglichen Arbeit hat, widmet er sich leidenschaftlich seinen Oldtimer-Traktoren."

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Unsere Butter, Joghurt und der Käse querbeet."

Familie Mühenbeck betreibt ihren Hof in Bad Grönenbach.

 

Weitere Infos folgen...

Familie Netz betreibt ihren Hof bei Ottobeuren.

 

Weitere Infos folgen...

Familie Sterzer betreibt ihren Hof in Böhen bei Ottobeuren.


Auf dem Bioland-Hof Sterzer leben Claudia und Johann mit ihren beiden Söhnen Konstantin und Maximilian. Konstantin war auf der Landwirtschaftsschule „bäuerliches Schul- und Bildungszentrum Vorarlberg“ und wird den Hof, auf dem derzeit circa 45 Milchkühe samt Nachzucht leben, später übernehmen. Anders als oft üblich, ist Claudia auf dem Hof groß geworden und hat ihn mit Johann 1990 übernommen - das erste Mal erwähnt wurde er bereits 1522.

1998 hat Familie Sterzer für ihre Kühe einen Laufstall mit Laufhof und Zugang zur Weide gebaut. Dem Bioland-Verband sind sie 2000 beigetreten, weil sie nicht mehr zufrieden mit der Behandlung der Kühe und der Düngung waren. Johann erinnert sich zurück: „konventionell hat ma halt in d Schul glernt und nach 8 – 10 Jahren merkt ma dann: So will ma it weiter schaffa!“. Seit 2001 kaufen sie auch kein Kraftfutter mehr hinzu und 2013 sind sie schließlich komplett auf Heumilch umgestiegen. „Interesse war scho länger da, des hat eis einfach gfalla“, erzählt Johann. Im selben Jahr wurden sie dann zusammen mit Familie Netz Milchlieferant für unsere Käserei. Familie Sterzer steht hinter dem Produkt und Johann ist es wichtig, dass man weiß für was man arbeitet. Sie schätzen das Persönliche, dass jeder jeden kennt, dass Qualitätsprodukte hergestellt werden und das ihre Milch in der Region verarbeitet wird.

Zwei Fragen an Familien Sterzer:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
Johann: „Landwirtschaft ist unser Hobby!“
Konstantin: „Ski fahren, Oldtimer auf jeden Fall und die Foto- und Videografie.“

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Joghurt, Butter und alle Käs querdurch!"

Familie Schapke betreibt ihren Hof bei Leutkirch


Der Biolandhof der Familie Schapke liegt in der herrlichen Allgäuer Voralpenlandschaft, ca. sechs Kilometer von Leutkirch entfernt. Dieter und Claudia haben den Hof 1980 übernommen, im selben Jahr noch den Stall ausgebaut. 1981 haben sie ihren Betrieb mit zwei Kühen angefangen. Inzwischen leben 22 Kühe, ein Stier, der per Natursprung deckt, und die Nachzucht bei Familie Schapke. Ihr Hund Donna bewacht den Hof samt Kühen, Schweinen, Hennen, Katzen und den 6 Pferden und Ponys. Mit vier der Pferde bewirtschaftet Dieter auf traditionelle Art seine Felder. Pflügen, Äckern, Sähen, Mist breiten all das macht Dieter mit seinen Pferden mehr Spaß als mit seinen Traktoren, welche aber dennoch unentbehrlich sind. Wenn dann doch mal mit Traktor gemäht wird, dann nur mit dem Messerbalken. Von diesem ist Familie Schapke von Anfang an überzeugt.

1995 wurde der Stall dann zum großen Laufstall samt Atrium im Laufhof umgebaut. Seit den Anfangsjahren wirtschaftet Familie Schapke biologisch, 1988 sind sie dem Demeterverband beigetreten, später wechselten sie dann zum Bioland-Verband. Silage war für Familie Schapke nie eine Option. Heu riecht zum einen viel besser und zum anderen trägt es positiv zum Kuhwohl bei. Die biologische Wirtschaftsweise und ökologische Erzeugung hochwertiger und gesunder Lebensmittel sind ihrer Meinung nach der richtige Weg, entscheidend zum Erhalt unserer vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften und somit auch zur Zukunft der Landwirtschaft beizutragen.  An der Käserei schätzen sie, dass sie „klein und übersichtlich ist, an guatan Käs macht und man sich kennt“.  

Zwei Fragen an Familie Schapke:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Uns wird nie langweilig, wir haben einen großen Garten mit 80 Obstbäume und sind Selbstversorger - da gibt es immer was zu tun."

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"An Käs der Wiesen-und Rosenblütenkäs, ansonsten sind der Joghurt und das Birchermüsli richtig guat."

Familie Grieshaber betreibt ihren Hof in Altusried


Nahe Altusried betreibt Jakob mit seiner Mutter Gertrud den Naturland-Hof Grieshaber. 2010 hatte Gertrud ihn von ihrem Vater übernommen. Da er damals schon fast den Bio-Standards entsprach, entschlossen die beiden sich dem Naturland-Verband beizutreten. 2012 wurde dann der große Laufstall gebaut, der es den Kühen - je nach Witterung - auch im Winter erlaubt raus zu gehen. Für eine bessere Klauengesundheit und des Kuhwohl und weil es laut Jakob "einfach schöner zu wirtschaften ist", stellten sie 2016 komplett auf Heumilch um. Seitdem genießen seine 30 Kühe und das dazugehörige Jungvieh im Sommer täglich die grünen Wiesen rund um den Hof und im Winter deren gutes Heu.

Als 2. Vorstand Jakob Zeller auf Familie Grieshaber zukam und sie als Heumilch-Lieferant für die Bio-Schaukäserei Wiggensbach gewinnen wollte, war die Entscheidung schnell gefallen. Laut Familie Grieshaber "stimmt der Milchpreis einfach und das Potential der Milch wird vollständig ausgeschöpft". Für eine Käserei, die nicht nur Heumilch verarbeitet, findet er seine gute Heumilch zu schade, daher ist die Bio-Schaukäserei Wiggensbach der perfekte Partner.

Zwei Fragen an Familie Grieshaber:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Auf Festivals gehen, in der Feuerwehr aktiv sein oder Motorrad fahren gehen."

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Die scharfe Mutti und die feurige Susi!"

 

Familie Zengerle betreibt ihren Hof bei Isny.


Der Bioland-Hof der Familien Zengerle liegt ein wenig östlich von Isny im Allgäuer Voralpenland. Seit 1889 ist er in Familienhand. Drei Generationen leben heute auf dem Hof: Claus mit Maria und die beiden Söhne Michael und Florian mit ihren Frauen Sarah und Lisa und den jeweils 3 Kindern. Zusammen bewirtschaften sie die Landwirtschaft mit ihren 90 Milchkühen samt Nachzucht. Außerdem leben auf dem Hof noch Hühner, Hasen, Katzen, Schafe und die beiden Hütehunde Flip und Lin, die fleißig beim Eintreiben der Kühe helfen.

Bioland Betrieb sind sie bereits seit 1992. Aus Überzeugung stellten sie damals um, weil Claus und auch die beiden Familienväter die gleiche Ansicht vertreten. Alle wollen sie ihren Kindern „eine gesunde Natur hinterlassen bzw. übergeben und die Kinder sollen lernen, respektvoll und nachhaltig mit Tieren und der Umwelt zu leben und zu wirtschaften.“, erklären die beiden Familienväter. Sarah erzählt, dass die Umstellung auf Heumilch im Jahr 2015 dann der nächste logische Schritt war, „um die Artenvielfalt zu fördern und unseren Tieren bestes und kräuterreiches, gesundes Futter zu bieten“. Dass es ihren Tieren gut geht, steht bei den Familien Zengerle an oberster Stelle. Deshalb bauen sie derzeit für ihre 90 Milchkühe einen neuen größeren Laufstall, den ihre Kühe nächstes Jahr beziehen sollen. Ziel dabei ist es nicht, an Milchkühen aufzustocken, sondern ihren bereits bei ihnen lebenden Kühen mehr Platz zu bieten. Seit 2016 liefern sie ihre Milch nach Wiggensbach und sind sehr froh darüber, da „die Käserei transparent gegenüber den Verbrauchern, nachhaltig und regional ist“. An der Bio-Schaukäserei Wiggensbach schätzen Familien Zengerle zum einen, dass die Käserei fair gegenüber den Landwirten ist und zum anderen, dass sie den Weidegang für alle Tiere fördert und klein und überschaubar ist.  

Zwei Fragen an Familien Zengerle:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
Michael: „An Hüte-Wettkämpfen mit den Hunden teilnehmen."
Florian: „Zur Feuerwehr gehen oder Zeit mit unseren Familien verbringen, Ausflüge in die Berge machen oder zum Baden an die Argen gehen.“

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Der Bockshornkäse und der Schoko-Joghurt!"

Familie Berger betreibt ihren Hof bei Muthmannshofen.


Der Biolandhof der Familie Berger liegt in einem kleinen idyllischen Weiler bei Muthmannshofen zwischen Leutkirch und Kimratshofen im Allgäu. Dort leben Hubert und Anni gemeinsam mit Huberts Vater und Sohn Markus und dessen Familie. Zusammen betreiben sie die Milchwirtschaft mit 49 Kühen samt Nachzucht - wenn’s irgendwo klemmt, helfen alle zusammen. Der Hof besteht schon seit Jahrhunderten und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Auch Hubert hat Landwirt gelernt und den Hof vor 30 Jahren von seinen Eltern übernommen. Heumilch-Betrieb ist Familie Berger schon immer - Silo war nie eine Option, zum einen, weil es laut Hubert stinkt und zum anderen, weil es „einfach schöner ist, Heu zu machen und es schnell zu Füttern ist“.

Seit 2017 liefert Familie Berger ihre Milch zur Bio-Schaukäserei Wiggensbach. Hubert wollte schon länger umsteigen und als unser 2. Vorstand Jakob ihn fragte, ob er seine Milch nach Wiggensbach liefern möchte, kündigte er seinen damals bestehenden Vertrag prompt. Seine Entscheidung hat er nie bereut und die ganze Familie steht hinter ihr. Wenn sie nicht auf dem Hof hilft, leitet Anni mit viel Herzblut unser Käslädle in Adrazhofen. Familie Berger schätzt es, dass in Wiggensbach „jeder jeden kennt und das Ganze klein und familiär gehalten wird und keine Fabrik ist“.

Zwei Fragen an Familie Berger:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Ich bin gern im Holz, ansonsten sind wir viel in der Natur - in den Bergen, radeln…"

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Wir haben immer andere Favoriten, die Abwechslung macht’s. Gerne auch die Saisonalen wie den Käs mit frischem Bärlauch oder die Frühlingsgefühle."

Familie Bodenmüller betreibt ihren Hof bei Argenbühl.


Zwischen Isny und Wangen liegt der Bioland-Hof der Familie Bodenmüller. Hier leben Klaus und Regina zusammen mit drei ihrer fünf Kinder. Bereits 1843 haben Klaus Vorfahren den Hof, den sie damals schon in der 2. Generation verwalteten, von Fürst Zeil abgekauft. Seitdem bewirtschaftet ihn das Geschlecht Bodenmüller - heute in der 7. Generation und auch Sohn Gabriel hat großes Interesse an der Landwirtschaft. Nach der landwirtschaftlichen Fachschule war Klaus mit gerade einmal 18 ½ Jahren für ein halbes Jahr auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Kanada. Vom Reisefieber gepackt, brach er nach der Meisterprüfung dann mit 22 erneut auf - diesmal auf einen Betrieb in Neuseeland.

Während seiner Gehilfsszeit auf dem Staatsbetrieb in Hohenheim diskutierte er viel mit Lehrlingen über deren Bio-Erfahrungen. Danach war es für Klaus klar: „Wenn ich den Hof übernehme, dann nur als Bio-Hof!“, erzählt er. 1988 übernahm Klaus den Hof schließlich von seinen Eltern und stellte ihn sofort auf Bio um. Die Umstellung auf Heumilch erfolgte dann schließlich 1990, weil Familie Bodenmüller nicht mehr überzeugt von Silage war und so „die Möglichkeit bestand, die Milch besser zu vermarkten“. Bei ihnen im Laufstall leben 33 Milchkühe und die Nachzucht wächst ebenfalls auf Weiden rund um den Hof auf. An der Käserei schätzt Familie Bodenmüller vor allem das gute Produkt.

Zwei Fragen an Familie Bodenmüller:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Der Schwerpunkt liegt auf der Familie. Wir machen gerne einen Ausflug oder eine Reise, wenn es möglich ist. Allerdings Reisen begrenzt auf eine Woche. Der Hof und die Familie haben einfach einen festen Stellenwert.“

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Den Urigen haben wir gern oder den Hornkäs."

Familie Nußmann betreibt ihren Hof in Börwang.


Nordöstlich von Kempten in Börwang liegt der Biolandhof der Familie Nußmann. Dort leben Michael und seine Frau Renate zusammen mit ihren Kindern Nina und Florian, der nach seiner Lehre in den landwirtschaftlichen Betrieb einsteigen und den Hof später übernehmen will. 1998 hat Michael den Hof von seinem Vater übernommen. 2010 zogen seine 27 genetisch hornlosen Kühe vom Anbindestall direkt am Hof in den neu erbauten Laufstall ein wenig außerhalb des Ortes um. Da der Stall für mehr Kühe Platz bot, stockte Familie Nußmann von 27 auf 37 Milchkühe auf, die natürlich alle beim Namen genannt werden. Da sie dank des Umbaus die Bioland-Verbandskriterien erfüllten, trat Familie Nussmann dem Verband im selben Jahr noch bei. 2015 stellten sie dann vom klassischen Bio-Silo-Betrieb auf Heumilch um. „Die Maschinenarbeit war einfach zu viel und mein Neffe war Betriebshelfer und meinte immer, dass es ohne Silo viel besser riecht“, erinnert sich Michael. Im Nachhinein ist er begeistert: „Es ist eine tolle Sache! Riecht gut und die Tiergesundheit ist noch ein Ticken besser, obwohl sie davor schon gut war.“

Seit 2018 liefert Familie Nussmann ihre Milch nach Wiggensbach. Sie kannten Jakob Zeller bereits und suchten eine Käserei mit der sie sich identifizieren konnten und die Wert auf Bio legt. Michael ist das Miteinander und die Mitverantwortung am wichtigsten. Beides findet er in der Bio-Schaukäserei Wiggensbach.

Von Kempten kommend steht kurz nach dem Kreisverkehr an der Ortseinfahrt von Börwang eine Holzhütte mit einem Käseautomaten. Hier kann man 24/7 Produkte der Käserei, Eier und ein paar andere Bio-Spezialitäten kaufen.

Zwei Fragen an Familie Nußmann:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Fahrrad fahren und wenn‘s grad leit in’d Berg gehen - so wie’s mit der Kinder ist. Wir sind gern unterwegs!"

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
„Der Joghurt und der Frischkäse. Und an Käs die Gute Laune, der Urige und der Al Capone.“

Familie Wiedemann betreibt ihren Hof bei Buchenberg


Der Bioland-Hof Wiedemann liegt oberhalb Buchenberg und ist der kleinste unserer Zulieferbetriebe. Auf dem Hof leben Elisabeth und Stefan mit ihren 2 Söhnen Hannes und Ludwig und den Großeltern. Zusammen mit Opa Georg betreiben sie ihre Landwirtschaft mit 10 horntragenden Milchkühen samt Nachzucht. Außerdem sind noch Hennen, ein Hahn, Katzen und Hasen auf dem Hof zuhause. Der Hof wurde seit Generationen weitergegeben, 2015 ist Familie Wiedemann dem Bioland-Verband beigetreten. Heumilch-Betrieb sind sie seit den Anfangsjahren.

Seit Oktober 2017 liefert Familie Wiedemann ihre Milch nun schon zur Bio-Schaukäserei Wiggensbach und ist sehr glücklich darüber. „Es ist der kürzeste Weg für die Milch. Da gehört sie einfach hin.“, so Elisabeth. Ihnen war es wichtig, dass sowohl ihre Heumilch als auch ihre horntragenden Kühe geschätzt werden. Deren Milch wird explizit zu unserem Hornkäse verarbeitet und nicht mit Milch nicht horntragender Kühe gemischt. Familie Wiedemann schätzt es, dass man bei der Bio-Schaukäserei Wiggensbach „jemand ist und das Miteinander zählt!“. Miteinander packen sie auch zuhause an, um Landwirtschaft, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen - sie sind eben Landwirte aus Leidenschaft.

Zwei Fragen an Familie Wiedemann:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
"Mit der Familie oder Freunden wandern und radeln.“

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
"Der Hornkäse, Sonntagskäse und der gehopfte Max Wiese mit Schnittlauch und Zwiebele."

Familie Gabler betreibt ihren Hof bei Oy-Mittelberg.


Der auf 950 m ü. NN höchst gelegenste unserer Zulieferhöfe wird von Familie Gabler bewirtschaftet und gehört zur Gemeinde Oy-Mittelberg. Anton hat den Hof 1984 von seinem Vater übernommen. Heute bewirtschaftet er seine 75 Hektar Fläche (rund 1/3 davon Naturschutzgebiet) und die Milchkühe samt Nachtzucht zusammen mit seiner Frau Elisabeth und Sohn Christian. Christian hat wie sein Vater eine landwirtschaftliche Ausbildung gemacht und wird den Hof übernehmen. Die Hofstelle mit altem Anbindestall für 17 Milchkühe liegt mitten im Dorf, daher und für Christian als nächste Generation hat das Ehepaar Gabler einen neuen Laufstall unweit des Hofes gebaut. Da dieser mehr Kühen Platz bietet, haben sie seit 2018 mit ihrer eigenen Nachzucht auf 35 Milchkühe aufgestockt.

Heumilch-Betrieb sind sie schon immer. „Wir haben nie was Anderes gelernt und sind es aus Überzeugung!“, so Anton. Christian fügt noch hinzu: „Auch für’s Tierwohl und weil das Produkt, das rauskommt, einfach hochwertiger ist“. 1998 traten die Gablers dem Naturland-Verband bei, weil sei „vom Zug abspringen wollten, nicht viel verändern mussten und die Flächenausstattung gegeben war“, meint Anton. Seit Februar 2020 liefern sie nun ihre Milch nach Wiggensbach und sehen es als Glücksfall an. Die Gablers hat die „familiäre, kleine Käserei gereizt, weil sie kein Konzern ist, der den Weltmarkt bedient“

Zwei Fragen an Familie Gabler:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
„Unsere Hobbys sind auf den Winter beschränkt, weil wir im Sommer Heu machen… Nein, im Winter Ski fahren und im Sommer zum Schwimmen gehen."

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
„Die Anna rot und der Gute Laune Käse!“

 

Familie Buchmann betreibt ihren Hof bei Betzigau.


Der Bioland Hof der Familie Buchmann liegt in Betzigau. Dort leben Christian und seine Frau Christina mit ihrem Sohn Johannes, der gerade die Landwirtschaftsausbildung macht und den Hof später übernehmen möchte. Tochter Annika wohnt zwar nicht mehr bei ihren Eltern, hilft aber genau wie Christina mit, wenn sie gebraucht wird. Ihr Bioland Hof ist das zuhause von 50 Milchkühen, deren Nachzucht, einer Katze und Hündin Daisy.
Während der Milchkrise 2009 haben sie für ihre Kühe den Laufstall gebaut und hatten dann schließlich 2010 die Auflagen erfüllt, um dem Bioland Verband beizutreten. Den Gedanken auf Heumilch umzustellen, verfolgte Familie Buchmann schon länger. „Unser Heuanteil war schon immer hoch und der Sprung nicht mehr groß“, erzählt Christian. Sie „wollten noch mehr in die Nische und aus dem großen Bio-Markt raus. Zum einen wegen der Tiergesundheit, zum anderen wegerm ganzen Stoffwechsel auf’m Hof“, deshalb entschlossen sie sich im Februar 2020 komplett auf Heumilch umzustellen. Damit standen auch die Bedingungen, um die Milch nach Wiggensbach zu liefern und nach einem Gespräch mit Geschäftsführer Franz nahm alles seinen Lauf. Darüber ist Familie Buchmann froh, denn sie stehen voll und ganz hinter der Philosophie. „Wir schätzen die Regionalität, die Gemeinschaft und dass man sich selbst mit einbringen kann“, meint Christina. Außerdem gefällt ihnen die Weiterentwicklung und der Bezug zum Produkt.

Zwei Fragen an Familie Buchmann:

Abgesehen von der Landwirtschaft macht ihr am liebsten:
„Bergsteigen, radeln und Skitouren gehen!"

Das darf an Produkten der Bio-Schaukäserei zuhause nie fehlen:
„Der Käse allgemein, aber besonders der Gute Laune, der Alm- und Rosenblütenkäse!“